WAS IST ATLASLOGIE?

Atlaslogie ist eine ganzheitliche, alternative Heilmethode

ATLASLOGIE

Atlaslogie ist eine ganzheitliche, alternative Heilmethode. Sie beugt Funktionsstörungen und Fehlfunktionen vor, gleicht den Energiefluss aus, kann Erkrankungen und Beschwerden vorbeugen, verhindert Fehlhaltungen und kann psychischen Beschwerden mildern.

Der Atlas kann man sich als „Hochseilakrobat“ vorstellen. Er ist Träger eines 5-7kg schweren Kopfes und balanciert zwischen zentriert und subluxiert. Subluxiert bedeutet, dass der Atlas verschoben wurde. Ein zentrierter Atlas bleibt nicht auf Dauer zentriert, weil der Kopf vorwiegend durch Muskulatur und Bänder auf dem Atlas festgehalten wird und zwischen Atlas und Axis keine Bandscheibe liegt, daher ist dieser 1. Halswirbel anfällig für Verschiebungen. Zudem kann man sich den Atlas als „Wasserhahn des Lebens“ und die Wirbelsäule als deren Wasserleitung vorstellen. Ein eingeschränkter Energie- oder Informationsfluss durch eine Atlassubluxation führt zwangsläufig zu einem eingeschränkten Druck und reduzierter Wassermenge. Wenn der Atlas zentriert ist dann fliessen die Energie und die Informationen ungehindert.

ADJUSTMENT

Die eigentliche Kunst ist das Adjustieren des Atlas. Durch das Palpieren mit dem Mittelfinger der rechten und linken Hand wird die Fehlstellung lokalisiert.

Der Atlas kann zeitgleich in 3 verschiedene Positionen verschoben sein:

  • seitlich nach links/rechts
  • in der Höhe nach oben/unten
  • verdreht/gekippt
Durch die energetische Korrektur des Atlas werden vorhandene Kompressionen am Nervensystem gelöst. Die Wirbelsäule korrigiert sich in die bestmögliche Statik zurück. Jegliche Beschwerden deren Ursprung im verschobenen Atlas liegen, können besser werden.

SCHNUR - LOT - PRINZIP

Der Atlas bestimmt unsere Haltung. Atlas und der 5. Lendenwirbel (L5) sind im Schnurlotprinzip miteinander verbunden.

Diese Verbindung erklärt, weshalb der Beckenschiefstand (L5) ausgeglichen wird, wenn der Atlas adjustiert wird. Ein Beckenschiefstand wird in der Medizin oft diagnostiziert mit der Meinung, dass ein Bein kürzer ist. Häufig liegt die Ursache im verschobenen Atlas und nicht in der ungleichen Länge der Beine. Werden diese nachgemessen sind sie immer gleich lang.
Bild Quelle: Schule für Atlaslogie – Schnurlotprinzip

HISTORISCHES

Wie schon auf Reliefs aus dem 4. Jahrhundert vor Christus erkennbar, waren bereits in den Hochkulturen des Altertums sowohl bei den Griechen aber auch bei den Mayas und den Ägyptern Repositionstechniken am Atlas bekannt. Schon zu dieser Zeit wurde also am Atlas „behandelt“ um die Wirbelsäule und somit die Gesundheit wieder ins Lot zu bringen.

Der Atlas als oberster Halswirbel, hat seinen Namen aus der griechischen Antike und steht auch stellvertretend für seine Funktion als Träger des Kopfes.
Wie der Titan- Atlas laut den alten Schriften das Himmelsgewölbe stützte, hat auch unser als Atlas bezeichneter Wirbel eine übergeordnete und damit tragende Stellung im Körper. Der Atlas-Wirbel, hat nicht zufällig diesen bedeutungsvollen Namen erhalten. Auch Wandpfeiler, Gebälk oder Konsolen, die meist als männliche Figuren dargestellt sind, werden in der Architektur Atlanten genannt.

ENTSTEHUNG

Im Jahr 1994 begann Walter Landis die Erkenntnisse zur Behandlung der Wirbelsäule in der Schweiz neu aufzugreifen. Er fokussierte dabei jedoch auf den Atlas, welchem er eine zentrale Bedeutung für eine gut ausgerichtete Wirbelsäule und das einwandfreie Funktionieren des Zentralnervensystems beimass. Walter Landis nannte seine Methode „Atlaslogie“ – die Lehre vom Atlas, einer rein mental- energetische Methode zur Atlaszentrierung.

Dies ist auch der bedeutendste Unterschied zu anderen ebenfalls auf den Atlas ausgerichteten Methoden. Dies deshalb, weil der Atlaslogist ausgebildet „nach der Methode - Walter Landis“, am Atlas arbeitet, ohne dass dabei je manuell oder unter Zuhilfenahme von Geräten Druck oder Impulse auf den Atlas übertragen werden. Davon distanziert sich die Atlaslogie nach Walter Landis auch heute ganz klar. Die Methode wurde in der Folge unter dem Namen „Atlaslogie“ registriert und heute darf die Bezeichnung "Dipl. Atlaslogist/in" nur von geprüften Absolventen der Schule für „Atlaslogie nach Walter Landis“ verwendet werden. Wie die ausgeschriebene Bezeichnung „Atlaslogie“ deuten lässt, steht „Atlas“ repräsentativ für den ersten Halswirbel den Atlas. Das Wort -logie hergeleitet vom altgriechischen logos, steht für die Lehre, den tieferen Sinn und somit auch die übergeordnete Bedeutung, welche dem Atlaswirbel zukommt.